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Eine Collage aus Oldtimer-Rennplakaten ist mit grün-weißen geometrischen Bergformen überlagert. Der Text unten lautet „95 Jahre Gaisbergrennen“. Auf der rechten Seite ist ein Teil einer Person zu sehen.

Am 16. Mai 1929 wurde die Gaisbergstraße eröffnet und löste die Zahnradbahn ab. Wer modern sein wollte fuhr selbst mit einem Automobil auf den Gaisberg. Die mautpflichtige Gaisbergstraße war die erste Straße in Österreich, die für touristische Zwecke in Betrieb genommen wurde.

Plakatillustration eines Oldtimer-Rennwagens, der mit rasendem Tempo auf einer Bergstraße fährt, während Zuschauer zuschauen, im Hintergrund dramatische Berge. Text: 1. Internat. Gaisberg-Rennen, 8. September 1929.
Auf einer alten Zeitschriftenseite sind fünf Schwarzweißfotos von Motorradfahrern bei einem Bergrennen zu sehen, die auf kurvenreichen Straßen fahren, felsige Klippen umrunden und sich am Start der Veranstaltung mit Zuschauern und Autos versammeln.
Eine alte deutsche Magazinseite zeigt einen Artikel mit dem Titel Internationales Gaisbergrennen mit einem Schwarz-Weiß-Foto von einer großen Menschenmenge und Motorradfahrern bei einer Rennveranstaltung. Die Seite hebt Porsche hervor und macht es zu einem spannenden Ausflugsziel. Der deutsche Text füllt die untere Hälfte.

90 Automobile fuhren am feierlichen Eröffnungstag die Bergstraße hinauf. Die Route führte vom Festspielhaus, auf die wunderschöne Mittelgebirgsstraße, hinauf zur Gaisbergspitze, wo man einen wundervollen Blick auf die Stadt Salzburg genießen kann.

Ein paar Monate später, am 8. September 1929 konnte sich die Bergstraße erstmalig als Rennstrecke beweisen. Das erste internationale Gaisbergrennen, für Automobile und Motorräder wurde veranstaltet. Baron Franz von Preuschen, Präsident des Salzburger Automobilclubs, war Initiator dieser Veranstaltung. Er richtete dieses Rennen gemeinsam mit dem „Bayerischen Automobil-Club“ aus.

Am Freitag, den 6. September, begannen die Trainingsläufe. Für das Rennen gab es 84 Nennungen: 37 Automobile und 47 Motorräder und Gespanne. Das Rennen wurde zum Publikumsmagneten. Mehr als 20000 Zuschauer schnupperten Rennluft, tummelten sich entlang der Strecke und feuerten die Piloten an. Gestartet wurde in der Gemeinde Gnigl, exakt an der Stelle wo sich die heutige Obuskehre befindet.

Gedacht war an Alles. Es wurde ein Zuschauerbus mit zwei Zusteigemöglichkeiten eingerichtet. Man konnte am Realschulplatz (heutiger Ferdinand Hanusch Platz) und beim Cafe Bazar zusteigen. Die Salzburger wurden im Cabrio Bus der Firma Albus transportiert und konnten, wenn sie wollten, bis zur Zistlalm mitfahren. Nur die Menge an Kracherl und Bier wurde unterschätzt und es konnten nicht alle auf der Zistl ihren Durst stillen, weil wegen des großen Andrangs die Getränke ausgingen.

1930 wurde das Rennen erstmals im Radio übertragen. Die Sprecher waren der spätere Direktor des Mozarteum Prof. Dr. Bernhard Paumgartner und Wolfgang von Karajan, der selbst Motorradrennen gefahren war.

Bis 1933 wurde auf einer Strecke von 11,9 km mit 800 m Höhenunterschied gefahren, ab 1957 betrug die Länge von 8,652 km mit 672 m Höhenunterschied.

Ein Schwarz-Weiß-Luftbild zeigt kurvenreiche Straßen auf dem Gaisberg, umgeben von Tälern und schneebedeckten Gipfeln in den österreichischen Alpen. Die Landschaft ist geprägt von Wäldern, Feldern und verstreuten Gebäuden.
Ein Schwarzweißfoto einer verlassenen, neu asphaltierten Straße, die an einem bewölkten Tag bergauf zu einem großen Haus mit Schornsteinen führt, umgeben von Zäunen und Strommasten.
Eine alte Schwarz-Weiß-Magazinseite zeigt sechs Fotos von frühen Automobilen, darunter ein klassischer Porsche, auf schneebedeckten Bergstraßen. Gruppen von Männern in Mänteln und Hüten stehen neben den Fahrzeugen. Ein deutscher Text umgibt diese stimmungsvollen Bilder aus einem traumwerk ausflugsziel.
Ein altes Schwarz-Weiß-Foto zeigt mehrere Männer und Frauen in einem offenen Bus mit der Aufschrift „Albus“. Der Bus parkt auf einer Schotterstraße, und die Passagiere lächeln oder blicken in die Kamera.
Ein alter Übertragungswagen mit Antennen auf dem Dach ist im Freien in der Nähe von Bäumen und Hügeln geparkt. Zwei Frauen und ein Mann stehen in der Nähe und unterhalten sich. Auf dem Wagen steht OESTERR. RADIOVERKEHRS A.G.-ein einzigartiges Ausflugsziel für Porsche- und Traumwerk-Liebhaber.